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Hier finden Sie unser Gästebuch, in welches Sie Anregungen zu unserer Homepage sowie zu den Themen rund ums Erben sowie den Erbrechtstagen hinterlegen können. Wir würden uns über einen Eintrag von Ihnen sehr freuen, da Sie uns damit die Möglichkeit geben, die Inhalte weiter zu verbessern.


Datum: 2011-10-11

Name: Geraer Erbrechtstage e.V.

Inhalt: Sehr geehrte Michaela,
Zu Frage 1: Bei der Beurkundung einer Vorsorgevollmacht (teilweise auch Patientenverfügung genannt) und eines Testamentes wird der zu diesem Zeitpunkt vorhandene Vermögenswert der Kostenberechnung zugrunde gelegt. Es ist nicht maßgeblich, ob noch Beurkundungen folgen, die Einfluß auf den Vermögenswert haben (Vermögensverringerung durch Grundstücksüberlassung). Sofern beide Beurkundungen am selben Tag erfolgen, sollte dies vom Notar wegen der Reihenfolge allerdings beachtet werden.
Zu Frage 2: Wegen der Kostenberechnung sollte man sich mit dem Notar selbst in Verbindung setzen. Beim Wertansatz einer Schenkung oder Überlassung, bei dem der Verkehrswert des Grundstückes zugrunde gelegt wird, sollte schon die Investition des Erwerbers berücksichtigt werden.

Datum: 2011-09-24

Name: Michaela

Inhalt: Ich habe am 12.09.2011 einen Grundsücksüberlassungsvertrag mit meiner Mutter abgeschlossen. Der Wert wurde in Höhe von 150000 Euro festgesetzt. Der Notarin wurde auch mitgeteilt, dass mein Mann und ich bereits finanzielle Mittel in das Haus gesteckt haben. Dies könnten wir auch nachweisen. Nun bekamm ich die Kostenrechnung. 150000 Euro Vertragswert, davon 37500 Euro Pflichtteilsverzicht meines Vaters und 18750 Eruo für meinen Bruder. Bezahlen muss ich 924,21 Euro (ges. Wert 206250 Euro) Hätte nicht bei der Pflichtteilsberechnung berücksichtigt werden müssen, dass ich bereits Geld investiert habe?

Datum: 2011-09-24

Name: Michaela

Inhalt: Meine Mutter hat vor kurzem eine Patientenverfügung beim Notar beurkundet. Bei der Kostenberechnung wurde das Vermögen meiner Eltern zu Grunde gelegt. Zu dem Zeitpunkt liefen auch schon die Gepäche bezüglich der Grundstücksüberlassung an mich, Tochter. Hätte die Notarin nicht dahingehend beraten müssen, das zuerst der Überlassungsvertrag abgeschlossen werden sollte und dann die Verfügung?

Datum: 2011-09-03

Name: Geraer Erbrechtstage e.V.

Inhalt: Sehr geehrte Paula. Leider hat die alte Dame zu lange gezögert, durch ein Testament die Erbschaft zu regeln, wie sie es immer angedeutet hat. Ein Rechtsanspruch auf die Erbschaft besteht nicht, das wäre nur durch einetestamentarische Erbeinsetzung möglich gewesen. Ob das aufgefundene Testament gültig ist, kann ich nicht beurteilen. Entweder es war ein handschriftliches eigenhändiges Testament oder ein notarielles Testament, das ist in jedem Fall gültig. Sofern Sie aber mit Rücksicht auf eine versprochene Erbeinsetzung sämtliche Besorgungen, Leistungen und Pflege kostenlos durchgeführt haben, sollten Sie sich an einem Rechtsanwalt wenden und Ihre Ansprüche gegen den Erben prüfen lassen.

Datum: 2011-07-18

Name: Paula

Inhalt: Hallo, ich habe da mal eine Frage, und zwar ich habe 6 Jahre eine Ältere Frau gepflegt, diese keine Angehörigen mehr hatte. Sie hat meine Familie sehr gemocht und wollte nach Ihrem Ableben uns alles vererben und jetzt ist es so weit, sie ist vor drei Wochen Verstorben und nix mit erben. Sie hatte noch ein Testament von dem ich nix wuste und da stahnt drin, das Sie alles einem SOS Kinderdorf Spändet. Habe ich oder meien Familie noch anspruch auf der Erbe??? Es wäre sehr Nett wenn Sie mir da eine Antwort geben könntet!!! Mit freundlichen Grüßen Paula

Datum: 2010-09-28

Name: Geraer Erbrechtstage e.V.

Inhalt: Sehr geehrte Frau Melzer, es freut uns, daß unsere Homepage so gut ankommt. Nun zu Ihrer Frage: Der Vater Ihrer Tochter wird möglicherweise ein Testament errichtet haben. Sofern er die Tochter von der Erbschaft ausgeschlossen hat, steht ihr ein Pflichtteil zu. Die Benachrichtigung erfolgt über das Nachlaßgericht. Bei einer Testamentseröffnung muß der Erbe angeben, ob der Erblasser noch weitere Kinder hat. Sofern kein Testament vorliegt, wird bei der Beantragung eines Erbscheines dieselbe Frage gestellt. Dann gehört die Tochter zu den gesetzlichen Erben. Grundsätzlich verjährt der Pflichtteilsanspruch 3 Jahre nach Kenntnis des Erbfalles. Sofern weder ein Testament vorliegt noch ein Erbschein vom Erben benötigt wird, erfährt auch das Nachlaßgericht (Amtsgericht) nichts von der Erbschaft. Es gibt keine Institution, die das überwacht.

Datum: 2010-09-26

Name: Brigitte Melzer

Inhalt: Ihre Homepage rund um das Thema Erben finde ich großartig und sehr informativ. Eine Frage habe ich nicht gefunden und möchte Sie gerne her stellen, über eine Information würde ich mich sehr freuen: Der nichteheliche Vater meiner Tochter hat jetzt geheiratet und ein eheliches Kind. Den Kontakt zu meiner Tochter hat er abgebrochen. Er ist nicht mehr unterhaltspflichtig und wechselt sehr häufig seinen Wohnsitz. Welche Möglichkeit gibt es für meine Tochter, von einem eventuellen Ableben (dass ihm niemand wünscht) ihres Vaters Kenntnis zu erlangen, um ihren Pflichtteilsanspruch geltend machen zu können? Seine jetzige Familie wird zuverlässig meine Tochter nicht informieren. Vermutlich hat der Vater alles vernichtet, was auf ihre Existenz hinweist. Eine Information würde mich sehr freuen. Danke!

Datum: 2008-08-09

Name: Norbert Basqué

Inhalt: Glückwunsch zu ihren informativen Seiten rund ums Erben. Habe in den Fragen und Antworten folgende Frage nicht gefunden, und stelle sie nun hier. Es wurde ein Berliner Testament beim Nachlassgericht hinterlegt. Der erste Erbfall ist eingetreten. Besteht für den überlebenden Erblasser die Möglichkeit, Modalitäten der Bestattung, sowie Benennung eines Testamentvollstreckers zu treffen; oder sind diese Möglichkeiten aufgrund der (nicht mehr möglichen) nur gemeinsamen zu treffenden Änderungen verwirkt. Würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören.

Datum: 2008-03-28

Name: Notarin M. Oehler

Inhalt: Sehr geehrter Herr Pilarski.
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Hompage und die lobenden Worte betreffs Inhalt und Gestaltung. Nun zu Ihrer Anfrage: Das Ehegattentestament gibt den gemeinsamen Willen beider Eheleute kund und kann einseitig nicht geändert werden, also nicht durch Errichtung eines neuen Testaments nach dem Ableben eines Ehegatten. Dieses neue Testament ist unwirksam. Eine Änderung bzw. Neufassung ist allerdings nur dann möglich, wenn die Eheleute sich im Testament zur Änderung gegenseitig ermächtigt haben. Es erbt also der nach gemeinsamen Willen festgesetzte Erbe.

Datum: 2008-03-25

Name: Peter Pilarski

Inhalt: Eine sehr interessante, informative und hervorragend gestaltete Seite. Ich habe auch eine Frage: Ein beim Gericht hinterlegtes Testament für ein kinderloses Ehepaar bedacht den überlebenden Ehegatten und erst nach dessen Tod ist eine Nichte eingesetzt. Der überlebende Ehegatte hat aber ein neues handschriftliches Testament ( Form gewahrt ) erstellt und damit alle Vermögenswerte an eine andere Person vererbt. Dieses Testament wurde aber nicht beim gericht hinterlegt. Wer erbt nun?

Datum: 2004-04-13

Name: Wolfgang Lindner

Inhalt: SgD&H, Das ist wohl nichts für "Quassel", sondern eher für "Lausch" (hi). Ich möchte mir die Veranstaltung nicht entgehen lassen. Hoffentlich langt wenigstens das "Haus der Kultur", besser wäre vielleicht eine kurze Anmeldung über die Site gewesen, damit wenigstens orientierungshalber klar ist, welche Bestuhlung im KuK am 20.4.04 gewählt werden muß. Den Veranstaltern ist für ihre Bemühungen zu danken. mfg Wolfgang Lindner Lippersdorf

Datum: 2003-05-21

Name: Geraer Erbrechtstage e.V.

Inhalt: Sehr geehrter Herr, Ihren Eintrag und die darin getroffene Einschätzung haben wir zur Kenntnis genommen. Leider spiegelt sie nicht die Meinung der Mehrheit der teilnehmenden Gäste wider. MfG Erbrechtstage Gera e.V.

Datum: 2003-04-15

Name: Axel

Inhalt: Sehr geehrte Damen und Herren. Gerade komme ich vom 3.Erbrechtstag! Ich muss Ihnen sagen- eine furchtbare Veranstaltung!! Der Saal hoffnungslos überfüllt, ein Vortrag über Alzheimer(sage und schreibe 45.min!!!), was eher etwas für beginnende Medizienstudenten gewesen wäre. Dere eigentlich interessante Teil der Veranstaltung dann in ca. 13 min. abgehandelt... Nein Danke. Solche Veranstaltungen sollten Sie besser sein lassen. Es war eine Schande!

Datum: 2002-12-28

Name: Lars

Inhalt: Hallo, der Eintrag zu den 3. Erbrechtstagen in unserem Veranstaltungskalender auf http://www.ja-fuer-gera.de wurde freigeschalten. Viele Grüße Lars Schlutter

Datum: 2002-07-04

Name: Sandra Törpel

Inhalt: Ich finde Ihre Homepage sehr informativ. Viele Themen und Fragen, die Sie hier aufgreifen, interessieren mich ebenfalls. Oft findet man nicht die richtigen Antworten und weiss auch nicht, wo man sie herbeziehen kann.

Datum: 2002-04-07

Name: webmaster

Inhalt: Dieses Gästebuch ist seit dem 07.04.2002 freigeschalten.